Alpina Sports // Website
Mit den Bergmanns im Schnee

12/2019 //

Mit den Bergmanns im Schnee

Wintersport. Wer einmal damit infiziert ist, wird die Sehnsucht nach dem Sport im weißen Gold nicht mehr los. Egal, wo auf der Welt, die Berge rufen so laut, dass die Botschaft immer ankommt – zumindest bei den zuerst erwähnten Personen. So geht es auch der Familie Bergmann aus Berlin. Mutter, Vater, Tochter, Sohn. Eine happy Family, aber: sie wohnen: in Berlin. Hier sind die Berge so flach, dass man sie nicht sieht. Anders gesagt: Es gibt keine Berge. Schon gar nicht zum Skifahren.

 


Aber die Bergmanns sind infiziert. Sie wollen ihren Kindern dieselben Werte vermitteln, die ihnen von ihren Eltern vermittelt wurden – und ihnen auch das Skifahren ermöglichen. Deshalb fahren sie jedes Jahr in die Alpen. Ohne Garantie auf Sonne und Powder, aber mit der Gewissheit, als Familie eine unvergessliche Zeit zu erleben.

Die Skier sind gewachst, das Outfit passt, Helm und Brille sitzen auf Kopf und Nase. Nichts drückt, nichts zwickt, perfekte Sicht, warmer Kopf. Während bei Lenni und Mila die Schwünge noch zaghaft in die frisch präparierte Piste gesetzt werden, Pizza und Pommes als Lehrmittel herhalten, ist bei Papa Bernd und Mama Marlen auch nach einem Jahr Abstinenz noch alles beim Alten. Ob Carven, Kurzschwung im Steilhang oder Powderturn – es fühlt sich richtig und gut an, natürlich. Gelernt ist gelernt.

Kkcchttt, ein kratzendes Geräusch. Lenni hat eine kleine Eisplatte übersehen, er verliert die Kontrolle über seinen rechten Ski und plumpst mit dem Hintern in den Schnee. Mila lacht. Direkt vor der kleinen Schwester zu stürzen, das ist wirklich ärgerlich. Gehört aber auch irgendwie dazu. Zum Glück ist nur das Ego von Tom verletzt, seinem Hintern geht es gut. Schnee abklopfen, weiterfahren. Auch das ist Skifahren.


Sich im Moment verlieren, die Natur genießen, die Geschwindigkeit erleben, ohne an den Alltag, die Arbeit oder die Ausrüstung zu denken. Das ist Flow, das ist das Ziel, wenn man in die Berge fährt. Zu wissen, dass man optimal geschützt ist, auch wenn man mal nicht nur auf den Hintern fällt, ist ein gutes Gefühl. Aber das Gefühl muss nicht immer präsent sein, wichtig ist, dass es so ist.

Die Bergmanns genießen ihren Tag im Schnee, ohne sich Sorgen um ihre Sicherheit zu machen. Sie überlegen sich, wo sie ihren nächsten Schwung setzen können, von der Pflug- in die Schussposition kommen, über welchen Kicker sie springen könnten. So soll es sein. Sie konzentrieren sich auf sich und genießen den Moment, wir kümmern uns um den Rest.


Schau Dir die story auf Youtube an!