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Felix Wiemers and Roman Rohrmoser with their touring ski

04/2019 // Felix Wiemers

Montafon is calling

Was für ein Winter. Meterhoher Powder, Sonne satt, die ganze Saison. In der Freeskier Szene wird vom Winter 18/19 sicherlich noch lange gesprochen, es wird ein Videoedit nach dem anderen entstehen - und die Bilder davon noch den Enkeln gezeigt werden. Auch die Alpina Athleten Felix Wiemers und Roman Rohrmoser waren von den Bedingungen geflasht. Zeitzeuge Felix hat seine Erinnerungen für die Nachwelt festgehalten.


Es war sicherlich einer der besten Winter aller Zeiten - auch wenn ich durch die Wetterlage zeitweise gezwungen war, mein geliebtes Homeresort, das Zilltertal, zu verlassen. Mein Ziel: das Montafon. Für mich waren es die ersten Drehs im Montafon, da ich in den letzten Saisons diese Sessions immer verpasst habe. Zu viele Reisen, zu viele Wettbewerbe. Mit Vorfreude und Spannung habe ich für diesen Trip gepackt, denn die Stürme aus dem Norden lieferten das weiße Gold in Massen. Unser Team für die Reise: Michi Bernshausen, das Gehirn von Midiafilm als Videograf, Thilo Brunner für die Stills, Roman Rohrmoser und ich für die Action.

Schnee am Ende des Tunnels

Nachdem wir den Arlbergtunnel passiert hatten, waren wir trotz des Forecasts überrascht: Diesen Winter schneite es so höllisch schnell, dass es noch viel mehr Schnee gab als erwartet und immer weiter schneite. Die Prognose für die nächsten Tage war auch wirklich gut, so dass wir uns für ein kurzes Abendessen und einen langen Schlaf vor dem ersten Shooting-Tag entschieden.


Felix Wiemers beim Skitourengehen in Montafon


Am nächsten Morgen starteten wir früh, sahen die Sonne aber erst um elf. Da der Schnee wirklich gut war, hatten wir so ein bisschen Zeit für einige Warm-Up-Runs. Und dann: Party on! Perfekter Schnee, first Lines, Cliffs, Spines, Ridges, Sonne. Aber ich will nicht zu viel schwärmen, es war auch wirklich anstrengend ;) Und dann kam auch noch „Pech“ dazu. Ein defekter Lift. Das bedeutete: Wir mussten für jeden weiteren Run etwa 20 Minuten hiken. Das bedeutete aber auch: unendlich viel weißes Gold - nur für uns. Dagobert Duck muss nach den Schwimmrunden in seinen Goldmünzen abends ähnlich platt gewesen sein wie wir an diesem Tag. Dafür schmeckte uns der Burger danach umso besser.

Einer dieser Tage

Unser zweiter Tag im Montafon war, ganz ohne Ironie, nicht der beste – aber wir konnten ihn für Erkundungen nutzen, die uns am Tag darauf zu Gute kamen. Roman entdeckte einige wirklich schöne Hänge weit weg vom Skigebiet. Also beschlossen wir, auf eine Tour zu gehen, um dort hinzukommen. Und dann hatten wir wieder Glück. Sonne und Schnee. Guten Schnee. Nein, sehr guten Schnee. Wir sind diese Hänge mehrfach hochgelaufen – und natürlich wieder runtergefahren. Ich sage dazu nur ein Wort: Baaaam!

Ihr konntet leider nicht dabei sein, aber wir haben alles auf Film. Also nehmen wir euch doch noch irgendwie mit. Es wird ein lustiger Film!

Stay tuned
Felix

 

 

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